SSIP e.V.             Sozialwissenschaftlicher Studienkreis für interkulturelle Perspektiven
Der Weg zum Frieden führt über den kulturellen Austausch und die Kooperation friedlicher Staaten.
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Einer der Gründer des SSIP, Winfried Böll, der zeitgleich am Aufbau des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) beteiligt war, prägte in den 1960er Jahren — nach eigenem Bekunden — den Begriff „Weltinnenpolitik“. Mit diesem Begriff wollte er ausdrücken,was später mit der Formel „Eine Welt“ verbunden wurde: die globale Verflechtung und die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den westlichen Industriestaaten und den Länder der damals so genannten Dritten Welt. Der Entwicklungs-Pädagoge Dieter Danckwortt und der Soziologe Richard F. Behrendt betonten, dass die Entwicklungszusammenarbeit keine Einbahnstraße ist. Der Wissenstransfer geht nicht nur vom Norden in den Süden, sondern die alten Industrieländer des „Westens“ können und sollen auch von den nicht-westlichen Gesellschaften lernen. „W“ wie „Weltinnenpolitik“ heisst heute eine der Rubriken in den SSIP-Mitteilungen — den IKA-interkulturell aktuell. Auf seiner Mitgliederversammlung im Februar 2007 hat sich der SSIP einen neuen Namen gegeben: Sozialwissenschaftlicher Studienkreis für interkulturelle Perspektiven. Die Begriffe „interkulturell“ und „Perspektiven“ treffen genauer, was der SSIP seit seiner Gründung als seine Philosophie betrachtet hat.